Nachrichten

Ausstellung im Naturmuseum Königsbrunn

von Michael Thoma

Zur Zeit läuft die Ausstellung "Natur in Herbst und Winter" des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben e.V. im Naturmuseum Königsbrunn, für die ich zwei Fotos beisteuern durfte. Am 20.12.2017 und am 24.1.2018 bin ich übrigens von 18-20 Uhr vor Ort und stehe für Fragen oder zum Fachsimpeln bereit.

Morgenglühen Zugspitze

von Michael Thoma

Fast schon zu schön, war das Wetter heute beim Morgenglühen auf der Zugspitze.

Die Anfahrt war anfangs noch vielversprechend: am Forggensee war Nebel. Doch je näher es Richtung Zugspitze ging, umso klarer war es. Kein Nebel. Keine Wolken. Ich hatte noch etwas Zeit. Also nutzte ich dies noch schnell zwischen Lermoos und Ehrwald zu ein paar Sternenfotos mit dem Zugspitzmassiv.

Mit der zweiten Gondel ging es dann hinauf auf Deutschlands höchsten Gipfel. Ich baute meine beiden Zeitrafferkameras auf - sogar ein Platz an der Ecke für meinen Syrp-Drehteller war noch frei. Schade nur, das alles wolken- und nebellos blieb.

Nun gut, da sich nicht viel tat, genossen wir - ich war mit vier "Zeitraffer-Schülern" oben - das reichhaltige Frühstücksbuffet. Anschließend baute ich meine Kameras ab und wir wechselten die Location.

In der Partnachklamm hatten wir mit der großen Besucherzahl zu kämpfen. Daher gönnten wir uns auch hier nur ein kurzes Gastspiel. Es blieb mir also genügend Zeit, den klaren Himmel für ein Sonnenuntergangszeitraffer mit Sternenhimmel vom Zugspitzmassiv zu nutzen.

Es war ein langer Tag;-)

Ich bin dann mal weg...

von Michael Thoma

...und tue es Hape Kerkeling gleich. Zwar nicht auf dem Jakobsweg. Aber eine meditative Fernwanderung auf dem Lechweg - von der Quelle bis zum Fall - wird es werden. Sofern in den nächsten acht Tagen alles glatt läuft.

Libellenschlupf beobachtet

von Michael Thoma

Heute hatte ich das große Glück auf meinem abendlichen Spaziergang ins Pflaumdorfer Moos das Schlüpfen einer Königslibelle beobachten zu können. Ich suchte gerade nach ein paar Motiven für einen Makrofotografie-Vortrag, da sah ich zufällig eine Libellenlarve am Schilfrohr, die ich erst noch für eine Exuvie hielt. Plötzlich aber bewegte sie sich. Da war klar: hier begann gerade das Schlüpfen der Libelle. Ich nutzte die Chance, stellte schnell das Stativ auf und begann zu filmen.

Rasch war sie mit dem Oberkörper aus der Larvenhülle geschlüpft. Dann dauerte es fast eine halbe Stunde, in der die Libelle frische Kräfte sammelte. Dann schnellte der Oberkörper mit einem Mal wieder nach oben, mit den Beinen stützte sie sich auf der Hülle ab und zog den restlichen Schwanz aus der ausgedienten Larvenhülle. Dann begann sie mit pumpenden Bewegungen Flüssigkeit in den Hinterleib zu bringen, während sie gleichzeitig langsam die Flügel entfaltete. Leider wurde es langsam auch schon dunkler, so dass ich das Trocknen der Flügel und den Jungfernflug selbst nicht mehr mitbekam. Diesen konnte ich aber in der Zwischenzeit bei einer Artgenossin einen halben Meter weiter beobachten. Sie war bereits einige Zeit früher geschlüpft. Während erstere noch beim Pumpen war, konnte ich bei der anderen die letzten Flugvorbereitungen und den Abflug beobachten und filmen.